Über uns

Unsere Geschichte – Die Rebellen des Lebens
Wir sind Nicole und Martina – die Gründerinnen der Rebellen des Lebens. Was heute eine Selbsthilfegruppe ist, begann als eine gemeinsame Idee und ein tiefes Bedürfnis: Einen Ort zu schaffen, an dem Menschen mit neurologischen | chronischen Erkrankungen sich begegnen können – echt, unverstellt, ohne Druck.
Nicoles Weg
Am 17. Februar 2024 veränderte ein Schlaganfall von einer Sekunde auf die andere mein Leben. Mein Körper, mein Denken, mein Alltag – alles war anders.
Die Monate danach waren schwer: Angst, Erschöpfung, Zweifel. Und doch spürte ich: Ich will leben. Nicht zurückgezogen, nicht unsichtbar – sondern bewusst, aufrecht, sichtbar. Als Martina mir von ihrer Idee erzählte, wusste ich sofort: „Das ist genau das, was wir brauchen.“
Martinas Weg
Im Herbst 2024 bekam ich die Diagnose Parkinson. Seitdem ist vieles anders – körperlich und innerlich. Gedanken, Angst, der Druck, zu funktionieren, waren lange ständige Begleiter. Doch dann wurde mir klar: Ich will nicht nur funktionieren – ich will leben. So entstand die Idee, einen Raum zu schaffen, in dem wir nicht immer stark sein müssen, aber dürfen, wenn wir wollen. Einen Ort für Ehrlichkeit, für alles, was in uns ist: Wut, Traurigkeit, Hoffnung, Zweifel – und auch Humor.
Unser Name – unser Zeichen
Wir nennen uns Rebellen des Lebens. Weil wir uns nicht verstecken wollen. Weil wir nicht „kaputt“ sind – sondern Menschen mit Narben, Würde, Geschichte und Stärke. Unser Logo – ein Kopf mit farbigem Gehirn und umgebenden Blitzen – steht für das, was in uns passiert: Veränderung, Energie, Chaos, Leben. Und dafür, dass unser Inneres gesehen werden darf.
Wofür wir stehen
Der Stammtisch ist unser Anfang – ein geschützter Raum ohne Leistungsdruck. Hier darf jede*r einfach da sein. Alles ist freiwillig. Wer möchte, kommt wieder, bringt Ideen ein, gestaltet mit. Wir glauben: Gemeinsam ist leichter als allein. Schön, dass du da bist.



